- CZ behauptet, US-Börsen hätten Millionen ausgegeben, um Lobbyarbeit gegen eine Begnadigung zu betreiben, aus Angst vor Wettbewerb.
- Binance betrieb ebenfalls Lobbyarbeit, wobei 450.000 $ an eine mit Trump Jr. verbundene Gruppe gingen.
- Star Xu bestreitet CZs frühere Behauptungen und belebt Konflikte aus der OKCoin-Ära neu.
Changpeng „CZ" Zhao, Gründer von Binance, hat behauptet, dass in den USA ansässige Krypto-Börsen Millionen von Dollar für Lobbyarbeit gegen seine präsidiale Begnadigung ausgegeben haben, und stellte diese Bemühungen als Teil eines verschärften Wettbewerbs auf dem amerikanischen Markt für digitale Vermögenswerte dar. Er schrieb, dass konkurrierende Unternehmen erhöhten Wettbewerb befürchteten, falls regulatorische Barrieren abgebaut würden.
Zhao verwies auch auf das, was er als ungünstige Medienberichterstattung von Medien wie The Wall Street Journal und Bloomberg beschrieb, und deutete an, dass diese Berichte von Branchenteilnehmern beeinflusst wurden. Er charakterisierte einige der Berichterstattung als „Falschmeldungen" und „Verleumdungsartikel", obwohl in den Behauptungen keine konkreten Beweise aufgeführt wurden.
Separate Berichte von Politico behaupten, dass Binance selbst Lobbyarbeit im Zusammenhang mit dem Begnadigungsprozess betrieben hat, einschließlich Zahlungen in Höhe von Hunderttausenden von Dollar. Eine offengelegte Zahlung umfasste 450.000 $ an eine Lobbygruppe mit Verbindungen zu Donald Trump Jr.
Rechtsgeschichte und US-Marktstrategie
Zhao erhielt im vergangenen Oktober eine Begnadigung von Donald Trump nach einem Gerichtsverfahren, das 2023 abgeschlossen wurde. Er hatte sich schuldig bekannt, keine angemessenen Geldwäschekontrollen bei Binance implementiert zu haben, und war als Teil der Vereinbarung als CEO zurückgetreten.
In seiner Darstellung merkte Zhao an, dass die Anforderung, eine Gefängnisstrafe zu verbüßen, von früheren Vollstreckungsergebnissen abwich, die seiner Aussage nach oft zu aufgeschobenen Strafverfolgungsvereinbarungen oder Hausarrest führten.
Die Veröffentlichung der Memoiren erfolgt, während Binance und seine US-Tochtergesellschaft weiterhin Bemühungen zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau ihrer inländischen Geschäfte fortsetzen. Binance.US hat kürzlich Stephen Gregory, ehemals von Currency.com, zum Chief Executive Officer ernannt. Das Unternehmen hat auch Ein- und Auszahlungsdienste in Fiat-Währung für US-Kunden nach einer Phase der Unterbrechung wiederhergestellt.
Branchenkonflikte flammen im Zuge der Buchveröffentlichung wieder auf
Gleichzeitig hat Zhaos Darstellung öffentliche Kritik von Star Xu, Gründer und CEO von OKX, hervorgerufen. Xu stellte Zhaos frühere Behauptungen über die Finanzierung einer Bitcoin-Investition durch den Verkauf einer 900.000-$-Wohnung in Frage und äußerte Zweifel an Eigentumsverhältnissen und finanziellen Details.
Xu griff auch einen Vertragsstreit aus dem Jahr 2015 mit Roger Ver auf, bei dem Zhao während seiner Zeit bei OKCoin mit Vorwürfen der Vertragsfälschung konfrontiert war. Zhao bestritt diese Vorwürfe in seinen Memoiren und beschrieb die Situation als Meinungsverschiedenheit über die Führung und nicht als Fehlverhalten.
Der Austausch zwischen den beiden Führungskräften erstreckte sich auf soziale Medien, wo beide Parteien Behauptungen über persönliche und geschäftliche Angelegenheiten bestritten, einschließlich Vermögenstrennung und öffentlicher Erklärungen.
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Quelle: https://coinedition.com/binances-cz-claims-u-s-rivals-spent-millions-to-block-trump-pardon/








