Boerse Stuttgart Digital fand heraus, dass 35 % der europäischen Investoren erwägen würden, ihre Bank für bessere Krypto-Dienste zu wechseln, auch wenn Regulierungs- und Wissenslücken weiterhin bestehenBoerse Stuttgart Digital fand heraus, dass 35 % der europäischen Investoren erwägen würden, ihre Bank für bessere Krypto-Dienste zu wechseln, auch wenn Regulierungs- und Wissenslücken weiterhin bestehen

Krypto-Angebote beginnen die Bankenwahl in Europa zu beeinflussen, doch die Regulierung bremst die Akzeptanz noch immer

2026/04/22 12:46
2 Min. Lesezeit
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  • Boerse Stuttgart Digital hat festgestellt, dass 35 % der europäischen Investoren einen Bankwechsel für bessere Krypto-Dienstleistungen in Betracht ziehen würden.
  • Die Umfrage umfasste rund 6.000 Privatanleger in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich.
  • Regulatorische Unsicherheit und mangelndes Anlegerwissen bleiben trotz der Einführung von MiCA wesentliche Hindernisse.

Krypto-Dienstleistungen beginnen, die europäischen Bankbeziehungen zu beeinflussen. Umfragedaten von Boerse Stuttgart Digital zeigen, dass 35 % der Investoren einen Bankwechsel für einen besseren Zugang zu digitalen Assets in Betracht ziehen würden.

Die Umfrage umfasste rund 6.000 Privatanleger in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich und ergab, dass etwa 25 % der Befragten bereits eine Form von Kryptowährung besitzen. Im Gegensatz dazu gaben 36 % an, innerhalb der nächsten fünf Jahre wahrscheinlich erneut in Krypto zu investieren.

Fast jeder fünfte Befragte gab an, dass er erwartet, dass seine Hausbank innerhalb der nächsten drei Jahre Krypto-Zugang anbietet – was Druck auf Kreditinstitute ausübt, die digitale Assets bisher als Randprodukt behandelt haben.

Dieselbe Umfrage zeigte jedoch auch, dass etwa 76 % der Befragten Krypto-Assets für unzureichend reguliert halten, während mehr als 60 % angaben, sich über digitale Assets schlecht informiert zu fühlen.

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Verschiebung der Bankentreue

Überraschenderweise wies Spanien mit knapp 28 % die höchste gemeldete Besitzquote auf, gefolgt von Deutschland mit 25 %, Italien mit 24 % und Frankreich mit 23 %.

Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group, sagte, Vertrauen und klare Regulierung seien für die nächste Phase der Krypto-Akzeptanz in Europa unerlässlich. 

Vertrauen und klare Regulierung sind für die nächste Phase der Krypto-Akzeptanz in Europa unerlässlich. Mit MiCAR, das Transparenz und Rechtssicherheit bringt, gewinnen Investoren die Klarheit, die sie erwarten. Als erster EU-weit nach MiCAR lizenzierter Krypto-Dienstleister in Deutschland stärkt Boerse Stuttgart Digital ein vertrauenswürdiges digitales Asset-Ökosystem mit einem vollständig regulierten Zugang zu Krypto-Märkten.

Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group

Der digitale Asset-Zweig des Unternehmens hat einen direkten Anteil an diesem Übergang, nachdem seine Verwahrstellen-Tochtergesellschaft im Januar 2025 eine EU-weite MiCA-Lizenz angekündigt hat.

MiCA wurde am 30.12.2024 vollständig auf Krypto-Asset-Dienstleister anwendbar und gibt der Europäischen Union einen blockübergreifenden Rahmen für Lizenzierung, Verwahrung, Governance und Verbraucherschutz. 

Fast die Hälfte der befragten Investoren gab an, dass MiCA Krypto-Assets sicherer und attraktiver erscheinen lässt.

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