Warren Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway betritt neues Terrain. Der berühmte „Orakel von Omaha“ zieht sich mit 95 Jahren zurück. Jetzt hält das UnternehmeWarren Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway betritt neues Terrain. Der berühmte „Orakel von Omaha“ zieht sich mit 95 Jahren zurück. Jetzt hält das Unternehme

Berkshire Hathaway: 382-Mrd.-USD-Bargeld sorgt für Krypto-Spekulationen nach Buffetts Rücktritt

Warren Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway betritt neues Terrain. Der berühmte „Orakel von Omaha“ zieht sich mit 95 Jahren zurück. Jetzt hält das Unternehmen mit 382 Milliarden USD so viel Bargeld wie nie zuvor. Laut Barchart reicht das aus, um fast 480 Unternehmen aus dem S&P 500 zu kaufen.

Die riesige Menge an Bargeld und zwölf Quartale nacheinander mit Nettoverkäufen von Aktien führen dazu, dass viele über einen möglichen Abschwung am Markt spekulieren. Das wirft auch die Frage auf, ob die neue Führung offener gegenüber digitalen Vermögenswerten sein könnte.

Berkshire Hathaway: Rekordhohes Cash-Polster – Warren Buffett geht in Rente

Buffetts Ruhestand zum 31. Dezember beendet eine 60-jährige Ära. In dieser wandelte er Berkshire von einer Textilfirma zu einem riesigen Finanzunternehmen.

Heute zählt das Unternehmen rund 200 Tochterfirmen. Dazu gehören BNSF, GEICO und Berkshire Hathaway Energy. Außerdem besitzt Berkshire Anteile an Apple (65 Milliarden USD), Coca-Cola (28 Milliarden USD), Bank of America (32 Milliarden USD) und American Express (58 Milliarden USD).

Die Versicherungsbereiche National Indemnity und GEICO bringen stetige Einnahmen. Diese helfen Berkshire, in Aktien und Übernahmen zu investieren. Dadurch hat das Unternehmen eine starke Geldquelle.

Die große Frage ist nun: Was macht Greg Abel, Berkshires Vizechef für den Nicht-Versicherungsbereich, mit dieser riesigen Geldmenge?

Abel, der seine Karriere bei Berkshire im Energiebereich statt beim Investieren begann, übernimmt das Steuer in einer Phase, in der die Zinsen zurückgehen. Damit steigt der Nachteil, Bargeld ungenutzt zu lassen.

Experten meinen, Abel wird wahrscheinlich Buffetts bekannte Strategie mit wertorientierten Investitionen weiterverfolgen. Das riesige Bargeldpolster könnte aber genutzt werden, um Firmen günstig zu kaufen, falls die Märkte einbrechen.

Krypto-Anleger schauen genau hin. Buffett hat Bitcoin oft abgelehnt und nannte es sogar „Rattengift hoch zwei“. Berkshire hat nicht direkt in Krypto investiert.

Doch die Beteiligung an Nu Holdings, einer brasilianischen Digitalbank mit Krypto-Geschäft, zeigt, dass es künftig auch indirekten Kontakt zu Krypto geben könnte – besonders unter Abels Leitung.

Nu Holdings gehört zu den besten Investitionen im Berkshire Hathaway-Portfolio. Auf die erste Investition von 500 Millionen USD in 2021 folgten weitere 250 Millionen USD. Der Firmenwert stieg deutlich, die Aktie legte alleine 2025 über 50 Prozent zu.

Nu Holdings Stock PerformanceKursentwicklung von Nu Holdings. Quelle: TradingView

382-Mrd.-USD-Reserve: Warnsignal und Chance für Krypto-Märkte

Diese Entwicklung folgt auf starke Jahre 2023 und 2024. Der Wert der Aktie verdoppelte sich fast 2023 und stieg 2024 um fast 50 Prozent.

Auch die aktuelle Strategie von Berkshire zeigt Zurückhaltung. In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen etwa 184 Milliarden USD an Aktien verkauft und zählte damit zu den weltweit größten Nettoverkäufern.

Zusammen mit 382 Milliarden USD Bargeld und kurzfristigen Staatsanleihen ist Berkshire so aufgestellt, um einen Crash abzufangen – oder günstig einzukaufen, wenn sich Chancen ergeben.

Auch in der Krypto-Community sehen einige Parallelen. Große Bargeldbestände bei Institutionen sind oft ein Zeichen für eine Vorsichtsphase und eröffnen Einstiegsgelegenheiten für mutige Investoren.

Die Geschichte von Berkshire zeigt: Selbst sehr erfahrene Investoren sammeln in turbulenten Zeiten Bargeld, um flexibel zu bleiben.

Berkshire hat seit 1965 nur zwanzigmal schlechter abgeschnitten als der S&P 500. Aber unterm Strich liegt der Zuwachs deutlich über dem Gesamtmarkt: Im Schnitt brachte Berkshire eine Jahresrendite von 19,9 Prozent. Beim S&P waren es 10,4 Prozent. Geduld und hohe Liquidität zahlen sich also langfristig aus.

Mit Buffetts Abschied bleibt spannend, ob Abel vorsichtig digitale Vermögenswerte erkunden könnte, aber bei bewährten Werten bleibt. Falls ja, könnte der Kryptomarkt einen starken institutionellen Mitspieler gewinnen.

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