Belarus rückt digitale Vermögenswerte näher an den Kern seines Finanzsystems, nachdem ein rechtlicher Rahmen für „Kryptobanken" eingeführt wurde.
Anstatt Krypto als separate Branche zu behandeln, baut das Land ein Modell auf, bei dem Token-bezogene Dienstleistungen innerhalb bestehender Bankstrukturen angesiedelt und vom Staat beaufsichtigt werden.
Am Freitag unterzeichnete der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko das Dekret Nr. 19, das festlegt, wie Kryptobanken operieren können und welche Bedingungen sie erfüllen müssen, um in den Markt einzutreten.
Der Schritt verschafft Belarus einen regulierten Weg für Krypto-verbundenes Banking und verschärft gleichzeitig die Grenzen dafür, wer diese Dienstleistungen anbieten darf.
Gemäß dem Dekret werden Kryptobanken als Aktiengesellschaften definiert, die Token-basierte Aktivitäten mit traditionellen Bankfunktionen verbinden können.
Dies umfasst Bankdienstleistungen, Zahlungen und damit verbundene Finanzdienstleistungen, jedoch nun innerhalb einer formalen Rechtsstruktur.
Anstatt einen parallelen „Krypto-Sektor" zu schaffen, verknüpft Belarus digitale Vermögenswerte mit denselben finanziellen Aufsichtsmechanismen und Infrastrukturen, die bereits Mainstream-Institutionen regeln.
Dieser Ansatz signalisiert den Versuch, Krypto-Aktivitäten innerhalb eines kontrollierten und nachverfolgbaren Systems zu halten.
Kryptobanken werden nicht für jeden Akteur offen sein. Der Rahmen beschränkt die Teilnahme auf Unternehmen, die sich bereit erklären, strikt innerhalb der regulatorischen Anforderungen des Landes zu operieren.
Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Rahmens ist der Hi-Tech-Park, eine staatlich unterstützte Technologiezone, die bereits eine wichtige Rolle in Belarus' Strategie für die digitale Wirtschaft spielt.
Gemäß dem Dekret muss eine Kryptobank den Ansässigkeitsstatus im Hi-Tech-Park erhalten, bevor sie in den Markt eintritt.
Darüber hinaus müssen Kryptobanken in ein dediziertes Register aufgenommen werden, das von der Zentralbank des Landes geführt wird.
Diese Struktur stellt den Marktzugang effektiv hinter formale Genehmigungen und stellt sicher, dass der Staat überwachen kann, wer aktiv ist und nach welchen Regeln sie operieren.
Belarus wendet ein gestaffeltes Aufsichtsmodell auf Kryptobanken an, mit Anforderungen, die über die standardmäßige finanzielle Compliance hinausgehen.
Gemäß dem Dekret müssen Kryptobanken Regeln befolgen, die auf Nicht-Bank-Kredit- und Finanzinstitutionen angewendet werden.
Sie müssen auch Entscheidungen umsetzen, die vom Aufsichtsrat des Hi-Tech-Parks erlassen werden.
Dies schafft eine doppelte Aufsicht, die Finanzregulierung mit technologischer Überwachung kombiniert.
Beamte sagen, der Ansatz sei darauf ausgelegt, innovative Produkte zu unterstützen, die konventionelle Bankdienstleistungen mit Token-basierten Transaktionseffizienzen kombinieren.
Praktisch gesehen ermöglicht es, dass Krypto-verbundene Dienstleistungen über lizenzierte Einheiten bereitgestellt werden, die bereits in das formale Bankenumfeld eingebettet sind.
Die neuen Kryptobanken-Regeln fügen sich in eine längere politische Ausrichtung ein, bei der Krypto nur innerhalb klar definierter und staatlich genehmigter Grenzen erlaubt ist.
Der Beitrag Belarus legt Regeln für „Kryptobanken" fest: schauen Sie sich die Details an erschien zuerst auf CoinJournal.


