Der Kryptomarkt bereitet sich auf eine besonders bewegte Woche vor. Grund sind Rekordaktivitäten bei den Optionen von Privatanlegern und wachsende geopolitischeDer Kryptomarkt bereitet sich auf eine besonders bewegte Woche vor. Grund sind Rekordaktivitäten bei den Optionen von Privatanlegern und wachsende geopolitische

Rekord-Ausmaß bei Retail-Optionen und geopolitische Schocks setzen Märkte diese Woche unter Druck

Der Kryptomarkt bereitet sich auf eine besonders bewegte Woche vor. Grund sind Rekordaktivitäten bei den Optionen von Privatanlegern und wachsende geopolitische Risiken.

Während sich der Bitcoin-Kurs am Sonntag in der Nähe von 95.100 USD stabilisierte und damit auf wenig Bewegung hindeutete, gibt es viele Unsicherheiten. Man sollte auf die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und der EU achten, auf eine wichtige Entscheidung des Obersten Gerichtshofs warten und sehen, wie die wachsende Spekulation vieler Privatanleger die Märkte beeinflusst.

Achtung: Risiko-Woche für Krypto-Märkte, Aktien und Metalle startet

Privatanleger bekommen immer mehr Einfluss auf den Markt. Berichte zeigen, dass sie inzwischen 21,7 Prozent des Handelsvolumens im Optionshandel ausmachen. Im Jahr 2022 waren es nur 10,7 Prozent.

Täglich werden jetzt 8,2 Millionen Call-Optionen gehandelt. Die Puts liegen bei 5,4 Millionen – das ist fast der höchste Wert aller Zeiten.

Retail Options Trading ShareAnteil des Handels mit Optionen durch Privatanleger. Quelle: Kobeissi Letter auf X

Bitcoin-Pionier Max Keiser beschreibt diesen Hype als „Casino-Gulag“, also einen von Spekulation, Leverage und kurzfristigen Wetten bestimmten Markt, in dem die Teilnehmer gefangen sind und hohe Risiken eingehen.

Einzelne Anleger prägen immer mehr die Kurstrends und sorgen für mehr Leverage bei Bitcoin, SPY und anderen liquiden Werten.

Zudem verschärfen sich die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und der EU. Am Wochenende erklärte Donald Trump, dass acht europäische Länder 10 Prozent Strafzoll zahlen sollen – das soll Druck auf die Unterstützung für den US-Kauf von Grönland machen.

Wenn es keine Einigung gibt, könnten diese Zölle schon im Juni auf 25 Prozent steigen. Das bedroht Handelsströme von 1,5 Billionen USD. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert deshalb, dass die EU ihr „Anti-Erpressungs-Instrument“ einsetzt – US-Banken könnten so vom EU-Beschaffungsmarkt ausgeschlossen werden und auch US-Technologiefirmen wären betroffen.

Diese einmalige Gegenmaßnahme könnte das Gleichgewicht im Welthandel stark verändern.

Politische Krisen, rechtliche Unsicherheit und Spekulationen durch Anleger gefährden die Marktstabilität

Die geopolitischen Risiken reichen aber noch weiter. Fachleute warnen, dass EU-Mercosur-Handelsabkommen und der Einfluss der USA auf Staaten wie Argentinien und Brasilien die weltweite Risikostimmung weiter verschärfen könnten.

Der Analyst Endgame Macro nennt die Lage einen Test der Durchsetzungskraft. Er betont, dass die USA den südamerikanischen Handelsblock auch ohne offen ausgetragene Konflikte mit wirtschaftlichem oder finanziellem Druck beeinflussen können. Das schafft einseitige Risiken.

Außerdem warten viele am Markt auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Trumps Zöllen. Diese sorgt für zusätzliche Unsicherheit.

Falls das Gericht gegen die Regierung entscheidet, könnte das das Vertrauen in die Handelspolitik schwächen und zu einem plötzlichen Ausverkauf an den Märkten führen.

Wird die Entscheidung zugunsten der Zölle getroffen, erwarten Anleger lang anhaltende Störungen im Handel und schwächeres Wachstum. Solch ein Ausgang würde die Aktien und Krypto-Märkte zusätzlich unter Druck setzen.

Edelmetalle zeigen schon jetzt erste Stressanzeichen. Marktteilnehmer beobachten physisches Silber und andere Metalle, die durch Zollsorgen und Knappheiten an Börsen wie der LBMA besonders schwankungsanfällig werden.

Bitcoin (BTC), Gold (XAU), and Silver (XAG) Price PerformancesKursentwicklungen von Bitcoin (BTC), Gold (XAU) und Silber (XAG). Quelle: TradingView

In der Vergangenheit führten ähnliche Zollerhöhungen dazu, dass viel Kapital von London zur Rohstoffbörse Comex nach New York floss. Das sorgte für noch mehr Preisschwankungen und kurzfristige Verwerfungen.

In solch einem Umfeld wirkt das fast 95.000 USD hohe Bitcoin-Niveau immer unsicherer. Privatspekulation, rechtliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen treffen zusammen und schaffen große Risiken – für Trader und große Anleger.

Die Verbindung aus Rekordaktivität bei Privatanlegern und starken Schocks auf globaler Ebene könnte eine der volatilsten Wochen der jüngeren Geschichte auslösen.

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