Der Kurs von Hedera fällt weiter, weil anhaltender Verkaufsdruck die Marktstruktur belastet. HBAR bleibt in einem langen Abwärtstrend, was Erholungen schwierig macht.
Neue Daten zeigen, dass Verkäufer das Geschehen bestimmen. Dadurch nähert sich HBAR wichtigen Unterstützungszonen, während das Vertrauen bei kurzfristigen und gehebelten Tradern schwächer wird.
Die Stimmung rund um Hedera bleibt klar bärisch. Der Money Flow Index zeigt weiterhin starken Verkaufsdruck in den letzten Sitzungen.
Der Indikator ist nun unter den neutralen Wert von 50 gefallen und befindet sich jetzt im negativen Bereich. Das bedeutet, dass Kapitalabflüsse stärker sind als Zuflüsse.
Diese Entwicklung zeigt, dass Anleger wenig an eine baldige Erholung glauben.
Außerdem zeigt ein dauerhaft niedriger MFI, dass die Nachfrage sinkt und die Risikobereitschaft geringer ist. Solche Bedingungen kommen meist vor länger anhaltender Schwäche beim Kurs, vor allem wenn keine neue Kaufstimmung entsteht.
Auch makroökonomische Daten bestätigen das Abwärtsrisiko für Hedera. Liquidationskarten zeigen zunehmende Risiken für Long-Trader.
Verliert HBAR allerdings die direkte Unterstützung bei 0,114 USD, könnten etwa 1,07 Mio. USD an Long-Positionen liquidiert werden. Dadurch würde der Verkaufsdruck noch zunehmen.
Weitere Verluste könnten diesen Effekt verstärken. Ein Fall unter 0,112 USD könnte zu Liquidationen von mehr als 2,71 Mio. USD bei Long-Positionen führen. Diese Zwangsverkäufe würden den Markt zusätzlich belasten, den bärischen Trend verstärken und neue Long-Einstiege abschrecken.
Der Kurs von HBAR befindet sich seit fast zwei Monaten klar im Abwärtstrend. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Token bei etwa 0,117 USD. Der Kurs hält sich knapp über der Unterstützung von 0,114 USD, die kurzfristig weitere Verluste verhindert.
Wegen des aktuellen bärischen Trends ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Unterstützung verloren geht. Ein Bruch unter 0,114 USD würde wohl die erwähnten Liquidationen auslösen. Ein weiterer Rückgang könnte HBAR auf 0,109 USD drücken und den breiten Abwärtstrend bestätigen.
Eine Erholung ist zwar weiterhin möglich. Sollte bullische Stimmung zurückkehren und der Verkaufsdruck nachlassen, könnte HBAR wieder steigen. Ein nachhaltiger Anstieg über 0,120 USD würde die Stimmung verbessern. Geht der Kurs zudem über 0,125 USD, wäre das bärische Szenario hinfällig und ein kurzfristiger Trendwechsel möglich.
Der Beitrag Hoher Verkaufsdruck bei HBAR in 2026: Drohen Long-Tradern Liquidationen? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

