Der Beitrag Experte sagt, XRP könnte Bitcoin in einer Domino-getriebenen Marktverschiebung überholen erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Krypto-Analyst und XRP-Inhaber Jake Claver hat ein mutiges Langzeitszenario skizziert, in dem XRP schließlich die Rolle von Bitcoin im Krypto-Ökosystem übernehmen könnte.
Claver beschrieb dies als die wichtigste Prognose, die er gemacht hat, und argumentierte, dass sich die Märkte einem schwarzen Schwan-Ereignis nähern könnten, das eine Kettenreaktion im globalen Finanzwesen auslösen könnte. Seiner Ansicht nach würde dieser „Domino-Effekt" die Art und Weise umgestalten, wie Liquidität zwischen traditionellen Märkten und digitalen Vermögenswerten fließt.
Clavers These beginnt mit geopolitischer Instabilität und steigenden Ölpreisen, die insbesondere mit Spannungen in wichtigen Energieförderregionen zusammenhängen. Er glaubt, dass ein starker Anstieg der Ölpreise die Inflation in die Höhe treiben und Länder wie Japan zwingen könnte, die Zinssätze zu erhöhen.
Diese Verschiebung, so sagt er, könnte den langjährigen japanischen Carry Trade auflösen, bei dem Billionen von Dollar, die günstig in Yen geliehen wurden, in globale Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen, Gold und Kryptowährungen geflossen sind.
Wenn sich diese Auflösung beschleunigt, argumentiert Claver, könnte sie weltweit Liquidität aus den Märkten ziehen.
Laut Claver zwingt Liquiditätsstress Institutionen in der Regel dazu, Vermögenswerte zu verkaufen, die am einfachsten zu veräußern sind. In einem solchen Szenario, so sagt er, könnte Bitcoin, insbesondere über ETFs, starkem Verkaufsdruck ausgesetzt sein.
Dies könnte eine Rückkopplungsschleife schaffen, bei der fallende Preise weitere Rücknahmen auslösen und die Preise weiter nach unten drücken, bevor Stabilität zurückkehrt.
Claver argumentiert, dass XRP in dieser Art von Umfeld profitieren könnte, aufgrund seiner schnellen Abwicklungsgeschwindigkeit, niedrigen Transaktionskosten und bestehenden Liquiditätsinfrastruktur.
Anstatt XRP als spekulativen Vermögenswert zu betrachten, stellt er es als finanzielle Infrastruktur dar – nützlich für die schnelle Bewegung großer Wertbeträge, wenn traditionelle Systeme sich verlangsamen oder unter Stress geraten.
Seiner Ansicht nach könnten Vermögenswerte, die auf Geschwindigkeit und Liquidität ausgelegt sind, relevanter werden, wenn Märkte zu sofortiger Abwicklung gezwungen werden, um Kontrahentenrisiken zu reduzieren.
Claver betonte auch, dass seine Kommentare keine Finanzberatung darstellen und ein mögliches makroökonomisches Ergebnis widerspiegeln. Er räumt ein, dass ein solches Szenario extreme Volatilität über alle Anlageklassen hinweg beinhalten würde.


