Mesh Connect, ein fünf Jahre altes Krypto-Infrastruktur-Startup, hat nach einer Finanzierungsrunde von 75 Millionen US-Dollar eine Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, was die wachsende Dynamik bei kryptobasierten Zahlungen unterstreicht.
Dragonfly Capital leitete die Runde mit Beteiligung von Coinbase Ventures, Paradigm, Moderne Ventures und Liberty City Ventures, so das Unternehmen.
Mesh positioniert sich als Bindegewebe für die fragmentierte Krypto-Wirtschaft und ermöglicht es Börsen, Wallets und Finanzplattformen, nahtlos zu interagieren.
Ähnlich wie Plaid Fintech-Apps dabei hilft, sich mit den Bankkonten der Verbraucher zu verbinden, ermöglicht Mesh Plattformen, sich mit den Krypto-Wallets der Nutzer zu verbinden – ein Ansatz, der an Bedeutung gewinnt, während Krypto-Zahlungen skalieren.
PayPal ist laut Bloomberg einer der Hauptkunden von Mesh.
Das Unternehmen nutzt die Plattform, um Händlern zu ermöglichen, Zahlungen von Wallets wie Coinbase, OKX, Phantom und MetaMask zu akzeptieren, wobei Mesh Kryptowährungen beim Checkout automatisch in Fiat-Währung oder PayPals PYUSD Stablecoin umwandelt.
Mesh verarbeitet derzeit ein monatliches Transaktionsvolumen von fast 10 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg, der die Investition katalysiert hat, so Rob Hadick, General Partner bei Dragonfly.
Die Beschleunigung folgt auf die Verabschiedung des Genius Act im Juli, dem ersten bundesweiten Regulierungsrahmen für Stablecoins, der laut Investoren Unternehmen dazu ermutigt hat, benutzerfreundlichere und konforme Krypto-Zahlungsprodukte zu entwickeln.
Mit frischem Kapital in der Hand plant Mesh die Expansion nach Lateinamerika, Asien und Europa und nimmt lokale Fintechs und Zahlungsplattformen als nächsten Wachstumsmotor ins Visier.


