Eine neue Debatte um Bitcoin und Gold ist wieder ins Rampenlicht gerückt, nachdem der ehemalige PayPal-Präsident David Marcus ein deutliches Urteil über die Rolle von BTC in staatlichen Reserven abgegeben hat.
Seine Position konzentrierte sich nicht auf Hype oder kurzfristige Preisbewegungen. Er ging auf eine tiefere Frage ein, wie Nationen in einer von digitaler Finanzierung und anhaltendem Währungsdruck geprägten Welt Werte speichern können.
Marcus lehnte die Idee ab, dass Regierungen neue Steuergelder für den Erwerb von Bitcoin ausgeben. Diese Haltung rahmte die Diskussion um fiskalische Vorsicht statt Spekulation ein. Die Aufmerksamkeit verlagerte sich dann auf einen anderen Weg.
Die Umschichtung bestehender Reserveanlagen in Bitcoin kam als schrittweise und gemessene Option ins Gespräch. Seine stärkste Aussage erfolgte, als der Vergleich sich direkt an Gold wandte. Marcus beschrieb Bitcoin als Gold weit überlegen und behandelte diese Schlussfolgerung aus struktureller Sicht als offensichtlich.
Befürworter, die diese Ansicht teilen, beginnen oft mit der Angebotsmechanik. Bitcoin operiert unter einer strikten Obergrenze von 21 Millionen Coins, die durch Protokollregeln durchgesetzt wird. Die Goldproduktion expandiert, wenn neue Lagerstätten erscheinen oder Extraktionstechnologie sich verbessert. Vorhersehbare Knappheit verleiht BTC eine Klarheit, die physische Rohstoffe nicht vollständig erreichen können.
Die Verifizierung stellt einen weiteren Kontrast dar. Bitcoin-Eigentum und -Umlauf bleiben auf einem öffentlichen Ledger sichtbar, das jeder einsehen kann. Gold erfordert Audits, Verwahrer und Tests, um Authentizität und Menge zu bestätigen. Transparenz reduziert die Abhängigkeit von vertrauensbasierten Systemen.
Mobilität verändert ebenfalls die Gleichung. Große Bitcoin-Werte können innerhalb von Minuten über Kontinente hinweg durch private Schlüssel oder sichere Wallets bewegt werden. Der Transport von Gold erfordert Logistik, Sicherheit und Zeit. Grenzkontrollen können physisches Metall einschränken, doch ordnungsgemäß gesichertes Bitcoin kann Jurisdiktionen durch auswendig gelernte Zugangsdaten überqueren.
Teilbarkeit fügt weitere Flexibilität hinzu. Jeder BTC teilt sich in 100 Millionen kleinere Einheiten auf, was präzise Übertragungen ermöglicht, die Gold nicht einfach unterstützen kann.
Programmierbare Funktionen erweitern die Nutzbarkeit über die Speicherung hinaus. Multisignatur-Verwahrung, zeitlich gesperrte Überweisungen und automatisierte Abwicklungslogik schaffen Finanzinstrumente, die für Goldbarren nicht verfügbar sind. Kontinuierlicher globaler Handel stärkt die Liquidität, da Bitcoin-Märkte zu jeder Tageszeit operieren. Physisches Gold ist weiterhin auf langsamere Abwicklungskanäle angewiesen, die an traditionelle Infrastruktur gebunden sind.
Kosten und Zugänglichkeit prägen die reale Akzeptanz. Sichere Bitcoin-Speicherung kann ohne Tresore oder Versicherung erfolgen, sobald Wissen über Selbstverwahrung vorhanden ist. Goldspeicherkosten steigen mit Gewicht und Wert.
Eintrittsbarrieren unterscheiden sich ebenfalls. Ein Smartphone und Internetzugang bieten einen Weg zum Bitcoin-Eigentum, während zugeteiltes Gold oft höhere Gebühren und Vermittler mit sich bringt.
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Die Investitionsrahmung vervollständigt den Vergleich. Bitcoin befindet sich in einer Adoptionsphase mit begrenzter Angebotsdynamik, die viele Institutionen als fähig für stärkeres Aufwärtspotenzial ansehen, obwohl die Volatilität höher bleibt. Gold hält eine ausgereifte Rolle als defensiver Vermögenswert mit jahrhundertelangem Vertrauen.
Das Wachstum digitaler Finanzen führt einen neuen Kontext ein, in dem eine native digitale Absicherung innerhalb moderner Portfolios an Relevanz gewinnen könnte.
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