Danske Bank hat Kryptowährungsbezogene Anlageprodukte auf ihrer Handelsplattform eingeführt, die es Kunden ermöglichen, durch börsengehandelte Produkte Zugang zu Bitcoin und Ethereum zu erhalten. Der Schritt erfolgt aufgrund höherer Kundennachfrage und klarerer Regulierungen in Europa.
Kunden von Danske eBanking und Danske Mobile Banking können in ETPs investieren, die sowohl Bitcoin als auch Ethereum abbilden. Dies liegt daran, dass ETPs an regulierten Märkten gehandelt werden und unter Regulierungsrahmen wie MiFID II fallen, wodurch Anlegerschutz und Transparenz verbessert werden.
Danske Bank hat das Angebot für selbstständige Anleger konzipiert, die ihre Handelsplattform ohne Beratungsdienste nutzen. Anstatt Kryptowährungen direkt zu kaufen, investieren Kunden in ETPs, die die Performance von Bitcoin und Ethereum widerspiegeln.
Diese Struktur macht digitale Wallets und die Verwaltung privater Schlüssel überflüssig. Anleger vermeiden Verwahrungsrisiken und partizipieren dennoch an Krypto-Preisbewegungen. Die Bank betont die einfache Handelbarkeit, schnellere Ausführung und sichere Aufbewahrung durch regulierte Finanzinstrumente.
Zunächst erhalten Kunden Zugang zu drei sorgfältig ausgewählten ETPs. Zwei bilden Bitcoin ab, während eines Ethereum abbildet. Führende Vermögensverwalter BlackRock und WisdomTree stellen diese Produkte bereit. Danske Bank gibt an, anerkannte Anbieter ausgewählt zu haben, um Glaubwürdigkeit und operative Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Laut Kerstin Lysholm, Leiterin für Anlageprodukte und Angebote der Danske Bank, hat die Bank eine Zunahme von Anfragen von Kunden verzeichnet, die Zugang zu Kryptowährungen wünschen. Sie fügte hinzu, dass sich das Regulierungsregime erheblich verbessert hat, insbesondere unter der Schirmherrschaft des MiCA-Regulierungsrahmens.
Tatsächlich hat MiCA die Aufsicht für die gesamte Europäische Union weiter verbessert. Zusätzlich zum MiFID II-Schutz bietet es klarere Offenlegungsstandards, Kostentransparenz und stärkere Anlegerschutzmaßnahmen. Die Entwicklung dieser Regulierung schien die Einführung dieses Krypto-verknüpften Instruments durch die Bank zu fördern.
Allerdings klassifiziert Danske Bank Krypto-ETPs nicht als zentrale langfristige Portfolio-Assets. Die Bank betrachtet sie derzeit als opportunistische Investitionen. Sie bietet keine Beratungsdienste für diese Produkte an und warnt klar vor hoher Volatilität und potenziell großen Verlusten.
Bevor Kunden investieren, müssen sie eine Eignungsprüfung absolvieren. Die Plattform verlangt von Nutzern die Beantwortung einer Reihe von Fragen zu ihrer Erfahrung und ihrem Wissen. Der Zweck besteht darin sicherzustellen, dass Nutzer die damit verbundenen Risiken und die Natur von Kryptowährungs-ETPs vollständig verstehen.
Diese Struktur entspricht den MiFID II-Anforderungen. Darüber hinaus steht dieser Prozess im Einklang mit der konservativen Politik der Bank. Obwohl die Bank Zugang zu solchen Einheiten gewährt, bewirbt sie diese nicht aktiv als Anlageoption.
Dieser Schritt wird die Handelsplattform von Danske Bank, die über 15.000 Wertpapiere zum Handel anbietet, weiter erweitern. Dies liegt daran, dass die Bank sich dafür entschieden hat, Krypto-ETPs in Mainstream-Investitionskanäle aufzunehmen, ohne Token zu verwahren.
Banken und traditionelle Finanzinstitutionen in ganz Europa bleiben wachsam hinsichtlich der Angebots- und Nachfrageseite von Kryptowährungen. Es scheint eine Bewegung von traditionellen Finanzinstitutionen zu geben, Zugang statt Eigentum zu bieten.
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