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Tech-Aktien belasten Krypto: Sorgen um KI-Blase

2026/02/14 02:24
2 Min. Lesezeit

Krypto und Technologieaktien scheinen sich gemeinsam zu bewegen – allerdings in die falsche Richtung. Beide Sektoren mussten in dieser Woche an den Finanzmärkten Verluste hinnehmen.

Die Angst vor einer KI-Blase lastet auf dem Technologiesektor, scheint jedoch auch den Kryptomarkt nach unten zu ziehen.

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Technologieaktien ziehen Krypto mit nach unten

Nach einem Versuch zu Beginn dieser Woche, wieder über die Marke von 72.000 US-Dollar zu steigen, fiel Bitcoin (BTC) am Donnerstag auf 65.000 US-Dollar zurück. Der Kurs notiert derzeit leicht darüber bei 67.000 US-Dollar. Der jüngste Versuch einer Erholung scheint damit an Dynamik verloren zu haben.

Oben: Bitcoin-Kursdiagramm, Coingecko

Gleichzeitig gab auch der Technologiesektor nach. Der Nasdaq, ein Index für Technologieaktien, fiel am Mittwoch um zwei Prozent, während die Softwarebranche noch stärkere Verluste verzeichnete.

So sank ein beliebter ETF auf Softwareunternehmen, der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV), um drei Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds bereits 21 Prozent im Minus.

Er verweist auf deutliche Parallelen in den Kursverläufen von Bitcoin und Softwareaktien.

Sorgen um KI

Technologieaktien stehen derzeit vor allem wegen Sorgen rund um KI unter Druck. Es herrscht Angst vor einer möglichen Blasenbildung, zudem bestehen Befürchtungen, dass bestehende Geschäftsmodelle von Tech-Unternehmen durch KI bedroht werden könnten.

Die Korrelation zwischen Krypto und Tech bereitet einigen Analysten wie Jesse Colombo Sorgen:

Bitcoin ist kein Unternehmen

Andere zeigen sich hingegen optimistisch hinsichtlich des Aufstiegs von KI. Der Krypto-Analyst Satoxis betont die großen Unterschiede zwischen dem Technologiesektor und Krypto:

Seiner Ansicht nach stellt KI zwar eine Bedrohung für Softwareunternehmen dar, für Krypto sei sie jedoch eine äußerst positive Entwicklung. Er verweist auf den Aufstieg autonomer KI-Agenten, die selbstständig agieren können.

Diese werden eine digitale Zahlungsmöglichkeit benötigen, können jedoch nicht einfach ein Bankkonto eröffnen, schreibt Satoxis. Krypto-Wallets hingegen lassen sich problemlos einrichten und über Kryptonetzwerke nutzen.

Daher sei KI laut Satoxis eine vielversprechende Entwicklung für den Kryptomarkt:

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