Altes Geld bremst Bitcoin aus, sagt SkyBridge-Gründer Anthony Scaramucci
Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge Capital, argumentiert, dass Bitcoins gedämpfte Reaktion auf makroökonomische Belastungen einen Generationenkonflikt widerspiegelt: Ältere Investoren kontrollieren immer noch einen Großteil des institutionellen Kapitals und bevorzugen traditionelle sichere Häfen wie Gold und Silber gegenüber Kryptowährungen, was Bitcoins Dynamik dämpft.
Scaramucci erkennt an, dass ältere institutionelle Investoren, oft in ihren 60ern und mit Milliarden verwaltend, immer noch Gold und Silber gegenüber digitalen Vermögenswerten bevorzugen, was Bitcoins Fähigkeit einschränkt, von Währungsabwertung zu profitieren, wie es traditionelle Absicherungen tun.
Ihre Erfahrung über mehrere Marktzyklen hinweg verstärkt diese Voreingenommenheit. Gleichzeitig erhöht die Unsicherheit über US-Makrodaten und globale Aktienmärkte die Vorsicht der Investoren und übt weiteren Druck auf Krypto-Preise aus.
Was kann beobachtet werden? Nun, die Nachfrage im Einzelhandel bleibt stark, aber ein Großteil des institutionellen Kapitals ist immer noch in traditionellen Vermögenswerten verankert, was die Welle großer Käufe verlangsamt, die erforderlich ist, um wichtige psychologische Preisniveaus zu durchbrechen.
Generationenkonflikt hält Bitcoins Rally an der Leine
Bitcoin wird derzeit bei 69.084 $ gehandelt, nur einen Steinwurf vom psychologischen Preis von 70.000 $ entfernt. Technische Signale deuten auf Aufwärtspotenzial hin, aber vorsichtige institutionelle Aktivität hält die Dynamik gedämpft. Jüngste Rückgänge löschten über 250 Mio. $ in gehebelten Positionen aus, hauptsächlich Long-Trades, als wichtige Intraday-Unterstützungen nachgaben.
Daher unterstreicht Scaramucci einen Generationenwechsel, der Bitcoins Entwicklung prägt. Jüngere Investoren, versiert in digitalen Plattformen und Kryptowährungen, treten in den Markt ein, aber die Mainstream-Akzeptanz hängt davon ab, dass älteres institutionelles Geld Vermögenswerte umschichtet.
Bis dahin bleibt Bitcoins explosives Wachstum durch vorsichtige Kapitalflüsse eingeschränkt. CryptoQuant meldet nun bärische Signale, steigende Verluste und schwächere On-Chain-Kennzahlen, wodurch Bitcoin Gefahr läuft, unter 60.000 $ zu fallen.
Fazit
Bitcoins Wachstum spiegelt sowohl Generationenwechsel als auch Marktrealitäten wider. Jüngere Investoren sehen es als digitalen Wertspeicher, doch institutionelles Kapital bevorzugt immer noch Gold und Silber, was die Dynamik dämpft.
Wie Scaramucci anmerkt, könnte die Mainstream-Legitimität weniger von Technologie abhängen als von einer allmählichen Veränderung der Investitionsgewohnheiten der größten Kapitalinhaber der Welt.
Quelle: https://coinpaper.com/14593/bitcoin-stalls-below-70-k-as-old-money-hogs-the-market


