Ein Ausschnitt eines Interviews mit dem US-Finanzminister Scott Bessent wurde kürzlich auf CNBC ausgestrahlt und richtete sich direkt gegen Teile der Krypto-Branche. Er schrieb, dass es eine Reihe von Krypto-Unternehmen gab, die aktiv die Entwicklung des Digital Asset Market CLARITY Act verhinderten. Wie Bessent sagt, würden diese Unternehmen es vorziehen, überhaupt kein Gesetz zu haben, als dieses Gesetz. Seine Bemerkungen unterstreichen die Spannungen zwischen Regulierungsbehörden und Branchenführern in einer kritischen Regulierungsära.
Der Digital Asset Market CLARITY Act zielt darauf ab, einen eindeutigen bundesweiten Rahmen für digitale Vermögenswerte einzuführen. Insbesondere versucht er, die regulatorische Zuständigkeit für Token zwischen SEC und CFTC zu bestimmen. Er versucht auch, die Börsenregeln, DeFi-Regeln und On-Chain-Operationen zu erklären. Daher glauben Befürworter, dass das Gesetz die regulatorische Unsicherheit verringern würde, die die Märkte seit Jahren belastet.
Interessanterweise ähneln die Kommentare von Bessent den Worten von Brian Armstrong, dem CEO von Coinbase. Armstrong gab eine öffentliche Erklärung ab, in der er sagte, dass die Branche lieber keine Gesetzgebung sehen würde als schlecht geschriebene Gesetzgebung. Für ihn könnte ein schlechtes Gesetz über einen langen Zeitraum schlechte Regeln festschreiben. Folglich ist eine Verzögerung für einige Unternehmen zur sichereren Option geworden, um Kompromisse zu vermeiden.
Die Hauptprobleme der Opposition sind die strengen Compliance-Belastungen. Bestimmte Klauseln könnten Krypto-Plattformen bankähnlichen Aufsichtsstandards unterwerfen. Es könnte Innovationsbeschränkungen für andere bei DeFi- oder On-Chain-Finanzprodukten geben. Unternehmen befürchten daher, dass das Gesetz das Wachstum ersticken könnte, anstatt es zu fördern. Diese Angst ist der Grund, warum die Branche immer noch gespalten ist.
In der Zwischenzeit hat Bessent die Gesetzgeber aufgefordert, das Gesetz bis zum Frühjahr 2026 zu verabschieden. Er argumentiert, dass langfristige Unsicherheit für Investoren und Erfinder schädlich ist. Darüber hinaus würde seiner Meinung nach eine klare Gesetzgebung dazu beitragen, die USA zu einer globalen Krypto-Macht zu machen, anstatt die Innovation ins Ausland zu treiben. Aus Sicht der Regierung unterstützt eine Verzögerung lediglich die durchsetzungsbasierte Regulierung.
Bemerkenswerterweise fordert die regulatorische Stagnation immer noch ihren Tribut von der Marktstimmung. Bitcoin und Altcoins sind nach wie vor anfällig für Nachrichten über die US-Politik. Obwohl der CLARITY Act das Vertrauensproblem lösen wird, werden zusätzliche Verzögerungen wahrscheinlich die Volatilität erhöhen. Letztendlich ist die Pattsituation ein Hinweis auf eine größere Frage: Akzeptiert Krypto heute die unvollkommenen Regeln oder setzt auf die perfekten Regeln von morgen?
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