Die Mainstream-Einführung von Kryptowährungen wird eher durch großangelegte institutionelle Integration als durch individuelle Überzeugungsarbeit erfolgen, so der neueste Tapping Into Crypto Podcast. Anstatt Einzelpersonen zu überzeugen, sich „anzumelden", betten Institutionen die Blockchain-Infrastruktur direkt in die Infrastruktur globaler Zahlungen ein.
Die Diskussion verweist auf rund 3,2 Billionen Dollar an jährlichen Zahlungsströmen, die auf Stablecoin-Schienen verlagert wurden, mit gemeldeten Einsparungen von bis zu 90 % im Vergleich zu traditionellen Fiat-Überweisungen über SWIFT-Netzwerke.
Bei diesem Umfang ist die Motivation eindeutig. Wenn Unternehmen die Transaktionskosten so erheblich senken können, folgen Infrastrukturänderungen. Kunden, die in Shopify-Stores in den Vereinigten Staaten einkaufen, könnten bereits auf Stablecoin-Schienen abwickeln, ohne sich bewusst dafür zu entscheiden. Die Einführung erfolgt in diesem Modell stillschweigend im Hintergrund.
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Bitcoin nimmt in dieser Diskussion eine besondere Position ein. Sein dezentralisiertes Design und das feste Angebot unterscheiden es von anderen digitalen Vermögenswerten. Die Sprecher beschreiben es als die monetäre Basisschicht des Ökosystems – eine Art digitaler Goldstandard, der eine breitere Entwicklung untermauert.
Stablecoins spielen derzeit eine stabilisierende Rolle, indem sie die Parität mit Fiat-Währungen aufrechterhalten. Diese Struktur reduziert das wahrgenommene Risiko während der Einführung. Wenn jedoch die Kryptomärkte reifen und die Volatilität abnimmt, könnte ihre langfristige Notwendigkeit abnehmen.
Wenn sich diese These bestätigt, werden Institutionen – nicht Einzelpersonen – bestimmen, wann Krypto wirklich zum Mainstream wird.
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