Die Ethereum Foundation hat das Update zu den „Protokoll-Prioritäten 2026“ veröffentlicht. Damit wird die Struktur der Arbeitsbereiche verbessert, damit sie besDie Ethereum Foundation hat das Update zu den „Protokoll-Prioritäten 2026“ veröffentlicht. Damit wird die Struktur der Arbeitsbereiche verbessert, damit sie bes

Ethereum stellt Prioritäten für 2026 vor: So könnte sich das auf den ETH-Kurs auswirken

2026/02/19 20:30
4 Min. Lesezeit

Die Ethereum Foundation hat das Update zu den „Protokoll-Prioritäten 2026“ veröffentlicht. Damit wird die Struktur der Arbeitsbereiche verbessert, damit sie besser zu den Bedürfnissen der Ethereum-Community passt.

Diese strategische Roadmap kommt zu einer Zeit, in der ETH weiter unter Druck steht und seit Jahresbeginn mehr als 33 Prozent verloren hat. Die wichtigste Frage ist jetzt, ob diese technischen Schritte auch einen spürbaren Einfluss auf den Kurs haben werden.

Das erwartet dich bei Ethereum im Jahr 2026

Im Blog steht, dass die Arbeit am Protokoll dieses Jahr in drei Arbeitsbereiche unterteilt ist. Der erste Bereich heißt „Scale“ („Skalierung“) und fasst die Bemühungen zusammen, die früher zwischen Scale L1 und Scale Blobs aufgeteilt waren.

Die Entwickler konzentrieren sich darauf, das Gaslimit auf Layer 1 auf 100 Millionen und mehr zu erhöhen. Zu diesem Bereich gehören auch die Arbeiten am Skalierungsteil des kommenden Glamsterdam-Upgrades, die Anpassung der Gaspreise und weitere Erhöhungen bei den Blob-Parametern.

Gleichzeitig wollen die Entwickler den zkEVM-Attester-Client aus dem Prototyp-Stadium in eine produktionsreife Phase bringen. Auch die Skalierung des Zustands ist ein Ziel. Kurzfristig gibt es Maßnahmen wie die Neu-Bewertung von Preisen und die Auslagerung von alten Daten. Mittel- und langfristig ist ein Wechsel zu Binärbäumen und zu stateless-Zuständen geplant.

Die Nutzererfahrung ist der zweite große Fokus für 2026. Ethereum möchte seine Arbeit an nativer Kontenabstraktion und besserer Zusammenarbeit verschiedener Systeme vertiefen. Vorschläge wie EIP-7701 und EIP-8141 sollen Smart-Account-Logik direkt in Ethereum einbauen.

Außerdem wollen die Entwickler auf bestehenden Standards aufbauen, um reibungslose und vertrauensminimierte Interaktionen zwischen verschiedenen Layer 2 zu ermöglichen. Dies soll unterstützt werden durch schnellere Layer 1-Bestätigungen und kürzere Zeiten für den Abschluss von Transaktionen.

Schließlich bekommt auch die Widerstandsfähigkeit von Ethereum mehr Gewicht. Der neue Bereich „Harden the L1“ legt den Fokus auf mehr Sicherheit. Dabei geht es unter anderem um die Vorbereitung auf Quantencomputer, mehr Forschung zum Schutz vor Zensur und eine bessere Test-Infrastruktur, da das Netzwerk schneller aufgerüstet werden soll.

Im Blog steht zudem, dass das nächste große Netzwerk-Upgrade, „Glamsterdam“, für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist. „Hegotá“ soll später im Jahr folgen.

Ethereum-Upgrade: Kommt bald mehr Performance – und steigt der ETH-Kurs?

Der Plan für dieses Jahr folgt auf das, was das Team als „die bisher produktivsten Jahre für Ethereum auf Protokollebene“ beschreibt. In dieser Zeit haben die Entwickler zwei große Upgrades umgesetzt: Pectra und Fusaka.

BeInCrypto berichtete früher, dass das Pectra-Upgrade einen starken Anstieg der Aktivität im Netzwerk auslöste und sich positiv auf den Kurs auswirkte. Nach dem Upgrade stieg Ethereum um 31 Prozent in nur 24 Stunden.

Das war der größte Kurssprung an einem Tag seit 2021. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch der Gesamtmarkt zu dieser Zeit ein bullisches Umfeld zeigte.

In den Monaten danach konnte ETH seine Gewinne ausbauen, unterstützt durch ein gutes Marktumfeld und eine starke Stimmung. Diese Entwicklung führte ETH schließlich zu einem neuen Höchststand im August.

Fusaka hingegen kam in einer schwierigeren Phase auf den Markt. Der Gesamtmarkt ging nach unten, und ETH blieb unter Druck. Auch wenn ETH nach dem Upgrade leichte Gewinne zeigte, sorgte die bärische Stimmung dafür, dass der Kursanstieg begrenzt blieb.

Mit diesen unterschiedlichen Ergebnissen richtet sich der Blick jetzt auf das Glamsterdam-Upgrade. Es soll in der ersten Jahreshälfte starten. Im Februar musste ETH weiter mit schwierigen Marktbedingungen kämpfen. Zum Zeitpunkt des Artikels lag der Kurs bei 1.979 USD.

Ethereum (ETH) Kursentwicklung. Ethereum (ETH) Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto

Dennoch ist unklar, ob ein Protokoll-Upgrade allein den aktuellen Trend umkehren kann. Eine echte Erholung braucht vermutlich auch bessere Bedingungen am Gesamtmarkt sowie technische Fortschritte zusammen.

In der Praxis wird die Roadmap für Ethereum 2026 wahrscheinlich keinen sofortigen Kurssprung auslösen. Ihr Einfluss dürfte eher langfristig spürbar sein. Verbesserungen bei Skalierbarkeit, Nutzererfahrung und Netzwerksicherheit könnten schrittweise zu mehr Nutzung und mehr Vertrauen bei Institutionen führen.

Kurzfristige Kursbewegungen werden jedoch weiterhin vor allem von den allgemeinen Bedingungen an den Märkten und der Stimmung beeinflusst – und nicht nur durch einzelne Entwicklungsschritte.

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