TikTok, eine der meistgenutzten Social-Media-Plattformen des Landes, startete am Donnerstag eine Initiative, die eine Partnerschaft mit Content-Erstellern und Befürwortern umfasst, um die Online-Sicherheit von Jugendlichen zu fördern.
Die #ThinkTwice Troop ist ein Advocacy-Programm, das ein Netzwerk aus Akademikern, Kindersicherheitsexperten und Kinderrechtsorganisationen umfasst, die TikTok dabei helfen werden, seine digitalen Sicherheitsinitiativen voranzutreiben, einschließlich der laufenden #ThinkTwice-Kampagne, die ihr vorausging.
„Wir möchten ein Team haben, mit dem wir immer sprechen und auf das wir uns verlassen können, um uns bei der Bewältigung einiger der kniffligen Herausforderungen zu helfen, denen wir gegenüberstehen, sowie neuer Herausforderungen, von denen wir vielleicht noch gar nichts wissen (in Bezug auf die digitale Sicherheit von Teenagern)", sagte Yves Gonzalez, Leiter der Public Policy für die Philippinen bei TikTok, gegenüber BusinessWorld am Rande der Medien-Launch-Veranstaltung.
TikTok sagte, das Programm repräsentiere einen ganzheitlichen Ansatz zur Teenager-Sicherheit durch Beratung, Bildungsprogramme und Partnerschaften.
Herr Gonzalez sagte auch, dass sie durch ihre Partner dazu beitragen könnten, Pädagogen und Eltern über die auf TikTok verfügbaren Tools für die digitale Sicherheit von Teenagern aufzuklären.
Zu den ersten Partnern der #ThinkTwice Troop gehören Organisationen wie die Child Rights Coalition Asia (CRC Asia), das Ateneo Human Rights Centre und die Content-Ersteller Mona „Mighty Magulang" Magno-Veluz und Riyan Portuguez.
Der Leiter der Public Policy sagte, diese Partner seien nur ein Anfang, aber das ultimative Ziel sei es, die Initiative im ganzen Land auszuweiten.
„Ich hoffe also, dass wir bis Ende dieses Jahres Partner und Truppenmitglieder aus Visayas und Mindanao haben werden", sagte er.
Hazelyn Joy Bitaña, stellvertretende regionale Geschäftsführerin von CRC Asia, sagte, dass die #ThinkTwice Troop mit der Arbeit von Organisationen der Zivilgesellschaft übereinstimmt, Jugendliche zu schützen und ihnen gleichzeitig zu ermöglichen, im digitalen Raum zu gedeihen.
„Wir glauben, dass Eltern, Pädagogen und der öffentliche und private Sektor zusammenarbeiten müssen, um Teenager zu stärken, während sie sich in der Online-Welt bewegen und ihre Rechte und Verantwortlichkeiten ausüben", sagte Frau Bitaña.
Unterdessen hob TikTok die Tools auf der Plattform hervor, um die digitale Sicherheit der Jugend zu gewährleisten, darunter über 50 Teen Safety-Funktionen, Family Pairing, For You Feed-Kontrollen und einen Bereich für Zeit und Wohlbefinden.
Die Plattform wies auch darauf hin, dass sie Mindestalteranforderungen durch ein neutrales Alterstor, maschinelle Lerntechnologie und ein geschultes Moderationsteam durchsetzt, das verdächtige minderjährige Konten überprüft und dabei Berichte aus der Community oder von Eltern als zusätzliche Signale verwendet.
Konten, die als minderjährig gekennzeichnet sind, werden gesperrt und dauerhaft verbannt, wenn kein erfolgreicher Einspruch eingereicht wird.
Von Juli bis September 2025 entfernte TikTok weltweit über 22 Millionen Konten, die vermutlich Benutzern unter 13 Jahren gehören, was das Unternehmen nach eigenen Angaben zur ersten großen Plattform macht, die solche Zahlen öffentlich bekannt gibt. — Edg Adrian A. Eva


