Consensys hat die MetaMask Card offiziell landesweit in den Vereinigten Staaten eingeführt, nachdem ein Pilotprogramm im Jahr 2024 begonnen hatte.
Die Expansion wird von Mastercard und dem Krypto-Zahlungsanbieter Baanx unterstützt und ermöglicht es Nutzern, digitale Vermögenswerte direkt aus ihren selbstverwahrten Wallets an Millionen von Händlerstandorten weltweit auszugeben.
Anders als viele traditionelle Krypto-Debitkarten, die von Nutzern verlangen, Guthaben manuell auf ein Verwahrungskonto zu überweisen, wandelt die MetaMask Card Krypto im Moment des Kaufs in Fiat um.
Das bedeutet, dass Vermögenswerte in der Wallet des Nutzers verbleiben, bis eine Transaktion autorisiert wird, wodurch das selbstverwahrende Modell erhalten bleibt, das zentral für MetaMask ist.
Die Einführung unterstützt USDT, USDC und WETH (Wrapped Ether) im Linea-Netzwerk – einer Layer-2-Skalierungslösung, die von Consensys entwickelt wurde, um Transaktionsgebühren zu reduzieren und die Effizienz zu verbessern.
Nach Genehmigung können Nutzer die virtuelle Karte sofort zu Apple Pay und Google Pay für kontaktlose Zahlungen hinzufügen. Eine physische Kartenoption wird ebenfalls im Rahmen der umfassenderen Einführung erwartet.
Um sich an die US-Finanzvorschriften anzupassen, müssen Nutzer einen Know-Your-Customer (KYC)-Verifizierungsprozess durchlaufen, der von Baanx erleichtert wird.
MetaMask hat außerdem anpassbare tägliche Ausgabenlimits und Echtzeit-Transaktionsbenachrichtigungen in der App eingeführt, um die Sicherheit und Ausgabenüberwachung zu verbessern.
Obwohl die Karte jetzt landesweit verfügbar ist, kann die Berechtigung variieren. Nutzer können die Verfügbarkeit überprüfen und sich direkt über den Bereich „Portfolio" der MetaMask-Browsererweiterung oder der Handy-App bewerben.
Mit dieser Expansion dringt Consensys tiefer in den realen Krypto-Nutzen vor – indem sie selbstverwahrte Wallets mit alltäglicher Zahlungsinfrastruktur verbindet, während die Nutzerkontrolle über private Schlüssel erhalten bleibt.
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