Der große Bitcoin-Miner Marathon (MARA) scheint ein altes Versprechen zu brechen und steht möglicherweise erstmals offen für den Verkauf von Bitcoin (BTC).
Das Unternehmen, das für seine enormen Bitcoin-Reserven bekannt ist, hatte zuvor immer betont, seine Coins niemals zu verkaufen.
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Marathon gibt an, offen für den Verkauf von Bitcoin zu sein. Das geht aus einem Dokument hervor, das beim US-Börsenaufseher Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurde.
Der Verkauf hängt jedoch von den Marktbedingungen und den Prioritäten des Unternehmens ab. MARA ist neben einem Bitcoin-Miner auch ein Unternehmen mit einer enormen Bitcoin-Reserve.
Mining ist der Prozess, bei dem leistungsstarke Computer Transaktionen überprüfen und verarbeiten. Als Belohnung erhalten die Miner Bitcoin.
Der Grund für die mögliche Entscheidung von MARA ist klar. Analyst Shanaka Anslem Perera erklärt, dass die Kosten für das Mining von Bitcoin derzeit höher liegen als der Bitcoin-Preis selbst.
Laut Perera liegen die durchschnittlichen Kosten aktuell bei 87.000 Dollar pro Bitcoin, während Bitcoin zum Zeitpunkt des Schreibens rund 71.000 Dollar wert ist.
Mit anderen Worten: MARA hat eigentlich keine Wahl, da ein Verkauf finanziell notwendig werden könnte.
Neben den Bitcoins, die MARA durch Mining erhält, hat das Unternehmen auch viele Coins gekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt laut Perera bei 111.034 Dollar pro Bitcoin.
Im letzten Quartal 2025 hat MARA laut dem Analysten einen Verlust von 1,7 Milliarden Dollar gemacht.
Während das Unternehmen mit Bitcoin Verluste macht, kündigt MARA gleichzeitig eine Expansion in neue Bereiche an, darunter künstliche Intelligenz (KI).
So hält das Unternehmen mittlerweile 64 Prozent der Anteile an Exaion, einem Unternehmen, das sich auf High-Performance-Computing und Cloudlösungen für unter anderem KI spezialisiert hat.
Perera sieht eine breitere Entwicklung, bei der Bitcoin-Unternehmen große Mengen ihrer Bestände verkaufen. Dieser Trend betrifft jedoch nicht alle.
Strategy (ehemals MicroStrategy), der größte Bitcoin-Halter der Welt, besitzt derzeit 720.737 Bitcoin. Während andere Unternehmen verkaufen, setzt Strategy weiterhin auf Akkumulation.
Auffällig ist laut Perera, dass dieses Unternehmen nie aktiv im Bitcoin-Mining tätig war. Das erklärt seiner Ansicht nach, warum Strategy weniger anfällig für die operativen Kosten des Mining-Sektors ist.
Het bericht Bitcoin-Mining wird zu teuer – große Miner müssen verkaufen verscheen eerst op Crypto Insiders.


