Donald Trump erklärte kürzlich überraschend, dass der Krieg „sehr bald“ vorbei sei. Daraufhin fiel der Ölpreis stark und die Ruhe kehrte an den Finanzmärkten zurück.
Laut den Analysten von Market Radar ist damit klar, worum es für den Markt wirklich geht. Nicht um den Krieg selbst, sondern um die Ölmärkte – und damit um die Straße von Hormuz.
Für die Märkte, und damit auch für Bitcoin (BTC), dreht sich derzeit alles um Energie. Aber warum ist das so?
Laut Market Radar lag der Schock an den Finanzmärkten weniger in den Bombardierungen des Iran, sondern in der Angst vor einer Unterbrechung der Ölversorgung.
Die Logik dahinter ist einfach:
Das setzt Risikoanlangen unter Druck und verschlechtert das Investitionsklima für Bitcoin. Mit anderen Worten: Nicht der Krieg selbst, sondern die Auswirkungen auf die Energiepreise bereiten Anlegern Sorgen.
Derzeit sehen wir den Bitcoin-Kurs während des Konflikts steigen – aber es bleibt abzuwarten, wie lange das so bliebe, wenn der Ölpreis monatelang über 100 Dollar verharren würde.
Ein wichtiges Element, das den Markt derzeit beruhigt, ist die Möglichkeit, dass Regierungen ihre strategischen Ölreserven einsetzen. Die Vereinigten Staaten verfügen über die sogenannte Strategic Petroleum Reserve (SPR), einen enormen Ölvorrat, der in Notfällen freigegeben werden kann.
Das wirkt als eine Art psychologisches Sicherheitsnetz für den Markt:
Solange Anleger glauben, dass Regierungen den Ölpreis unter Kontrolle halten können, bleibt die Panik begrenzt.
Für Bitcoin ist es wichtig, dass sich die Lage beruhigt und die Ölpreise auf ein normales Niveau sinken. Bitcoin gewinnt endlich wieder etwas an Momentum. Während der Goldkurs es schwerer hat, sehen wir Bitcoin steigen.
Das kann Bitcoin wahrscheinlich nur halten, wenn der Markt tatsächlich stabil bleibt. Dafür muss der Konflikt im Iran so schnell wie möglich enden. Ob Donald Trump seine Worte wahrmachen kann, bleibt abzuwarten.
Het bericht Bitcoin ignoriert den Krieg – Ölmarkt bestimmt den Kurs verscheen eerst op Crypto Insiders.


