Der Bitcoin-Kurs liegt bei rund 70.000 Dollar, aber nicht jeder glaubt, dass dieser Preis Bestand hat. Ein bekannter Stratege von Bloomberg warnt, dass Bitcoin noch deutlich weiter fallen kann. Seine Prognose sorgt jedoch für erhebliche Diskussionen unter anderen Analysten.
Manche halten sein Szenario für realistisch, während andere es als extrem unwahrscheinlich bezeichnen. Das zeigt, wie gespalten Experten derzeit über die Zukunft der größten Kryptowährung sind.
Bloomberg Intelligence Stratege Mike McGlone wiederholte kürzlich seine aufsehenerregende Prognose, dass Bitcoin möglicherweise unter 10.000 Dollar fallen könnte. Seiner Meinung nach befindet sich der Kryptomarkt weiterhin in einem längeren Abwärtszyklus.
Er verweist dabei auf die breitere Wirtschaft. Wenn riskante Anlagen wie Aktien fallen, hat Bitcoin laut McGlone zunehmend dieselbe Bewegung gezeigt.
Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr große Finanzinstitutionen aktiv im Kryptobereich tätig geworden sind. Dadurch bewegt sich Bitcoin laut ihm häufiger im Gleichschritt mit traditionellen Märkten. McGlone ist der Ansicht, dass der Markt zunächst eine längere Phase benötigt, um überschüssige Spekulation aus dem System zu entfernen. Erst danach könne ein neuer starker Aufwärtstrend entstehen.
Andere Analysten erwarten eher, dass Bitcoin vorerst zwischen verschiedenen Preisniveaus schwankt. Manche gehen sogar davon aus, dass der Tiefpunkt des vorherigen Bärenmarktes bereits hinter uns liegt.
Unterdessen zeigt ein bekannter Indikator, dass viele Anleger derzeit sehr nervös sind. Es handelt sich um den sogenannten Crypto Fear and Greed Index.
Dieser Index misst das Sentiment auf dem Markt auf einer Skala von null bis hundert. Null steht für extreme Angst, während hundert extreme Gier bedeutet. Im vergangenen Zeitraum sank der Wert sogar auf etwa fünf. Das ist eines der niedrigsten Niveaus des vergangenen Jahres. Auch in dieser Woche blieb der Indikator bei rund zehn.
Wenn der Wert niedrig ist, bedeutet das häufig, dass Anleger sehr vorsichtig sind. Viele erfahrene Investoren sehen solche Phasen gerade als Momente, in denen Preise möglicherweise unterbewertet sind.
Der Index ist jedoch keine Zukunftsprognose. Extreme Angst kann nämlich lange anhalten, bevor sich der Markt wieder klar erholt.
Die Meinungen über Bitcoin gehen also stark auseinander. Während einige Analysten vor einem erneuten Rückgang warnen, zeigt das aktuelle Markt-Sentiment vor allem, dass viele Anleger unsicher sind, was noch kommen wird.
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